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#augenblickmal!

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Konfirmanden und Bäckerei Huth backen für „Brot für die Welt“

„Was kommt alles in den Teig?“ fragt Martin Wingenbach, Mitarbeiter der Bäckerei Huth. „Mehl“ und „Salz“ - die fünfundzwanzig Konfirmandinnen und Konfirmanden stehen um den großen Bottich in der Backstube der Bäckerei Huth. 250 kg Teig passen in die Riesenschüssel. Ein Knethaken, so groß wie der Rüssel eines Elefanten! „Wasser kommt noch dazu und ganz wichtig – der Sauerteig“. Die Konfis wissen Bescheid.

Es ist Samstagnachmittag 14 Uhr – Ausnahmebackzeit für Meisterbäcker Dominique Huth. Normalerweise stehen er und sein Team um 22 Uhr in der Halle und backen Brot und Brötchen für den kommenden Tag. An diesem Samstag aber sind Jungs und Mädels aus drei Konfigruppen der Gemeinden Hadamar, Limburg und Staffel dabei und wollen Brote backen für den Gottesdienst zum Erntedankfest. Eine Aktion des Nachbarschaftsraums, zu dem ihre Gemeinden gehören. Und sie machen alle begeistert mit, sie hören aufmerksam zu, schieben sich den Bäckerhut über den Kopf, krempeln die Ärmel hoch und packen einfach an. Die einen portionieren den Teig, immer 750 Gramm. Die anderen stehen rund um den langen Backtisch und kneten. „Das Geheimnis“, sagt Martin Wingenbach, „ist, dass man lange genug knetet. Dann geht der Teig am besten und das Brot wird super“. 

Die Jugendlichen sind voller Elan dabei. Jeder Konfi darf seinen Handabdruck auf einem Brot hinterlassen. „Wie toll“, sagt Pfarrerin Susanne Stock zu dieser Idee von Dominique Huth „jeder hinterlässt seine Handschrift auf dem Brot“.

Als die Brote im Ofen sind, gibt es Kaffee und Kuchen für die jungen Bäckerlehrlinge. Bis ein herzhafter Duft die Backstube durchzieht und Dominique Huth und sein Mitarbeiter die 220 Brote aus dem Ofen holen. Heiß sind sie - und die Kids packen anfangs noch zögernd, dann beherzt zu und sortieren sie in Kartons, damit sie am Sonntag im Gottesdienst unter die Leute gebracht werden. Gegen eine Spende versteht sich - für „Brot für die Welt“.

Am Ende noch ein großes Gruppenfoto vor der Bäckerei – mit den Konfis, den Bäckern und allen Pfarrerinnen und Pfarrern. Gut fühlt es sich an, so frisches Brot in der Hand, ofenwarm und macht richtig Appetit!

Für den Nachbarschaftsraum - Pfarrer Markus Stambke

Erntedankgottesdienst im Nachbarschaftsraum im Schlosshof Hadamar

ab

Unter freiem Himmel und stürmischem Herbstwind feierten 120 Gottesdienst-besucher am Sonntag, den 03. Oktober, Erntedank im Schlosshof in Hadamar.

Auf drei großen Tischen lagen die knusprigen Brote, die die Konfirmanden am Tag zuvor in der Bäckerei Huth gebacken hatten. Nicht 4000 Brote wie bei Jesus in der Geschichte im Neuen Testament, aber immerhin 220 Brote. Und sowieso, so Pfarrer Johannes Jochemczyk, kommt es nicht auf die Zahl an, sondern auf das Wunder, dass die Brote für alle reichen, und alle satt werden! Pfarrerin Adams aus Limburg und Pfarrerin Rupprecht aus Staffel sowie der Gospelchor „Gospelz“ und der Posaunenchor des Dekanats unter Leitung von Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann gestalteten den Gottesdienst mit – eine Aktion des Nachbarschafstraums „Staffel – Hadamar – Limburg“.

Die Brote wurden nach dem Gottesdienst unter die Leute gebracht – gut 1.000 € Spende kamen zusammen.

Für den Nachbarschaftsraum - Pfarrerin Susanne Stock

Abschied und Neuanfang – und mittendrin ein Weinstock!

KgLim
...und mittendrin ein Weinstock!

In einem festlichen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Hildegard wurde am vergangenen Sonntag unser alter Kirchenvorstand verabschiedet und der neue Kirchenvorstand, der am 13. Juni gewählt wurde, begrüßt und in seinen Dienst eingeführt.   St. Hildegard, weil diese Kirche in Coronoazeiten für große Gottesdienste mehr Plätze bietet, als unsere Ev. Kirche am Bahnhof. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde St. Hildegard!

In diesem Gottesdienst wurden aus dem alten Kirchenvorstand verabschiedet: Sigrid Boeschen, Christian Martin, Marie-Christine Pacinella, Heike Pfeiler, Erika Preukschat, Sarah Wiesner und Dr. Ilse Zahn.  

Das neue Gremium besteht aus: Alex Beck, Kirsten Eckenberg, Volker Fachinger, Sandra Fluck, Dagmar Kronmüller, Nathalie Meurer, Philipp Röhlich, Dr. Ann Stephane Schäfer, Kristina Schneider, Svenja Wellenberg, Stefan Zeyen und den Jugendmitgliedern Lennart Breidenstein und Kim Pinschmidt.  Pfarrerin Katrin Adams sprach ihnen den Segen Gottes zu. 

Im Mittelpunkt des kabarettistischen Anspiels von Pfarrer Markus Stambke und Pfarrerin Katrin Adams stand ein Weinstock, Sinnbild für die Gemeinde, dem ein allzu eifriger Kirchenvorsteher, gespielt von Pfarrer Stambke, hemdsärmelig zu Leibe rücken und ihn mit allen Mitteln beschneiden und düngen wollte – um von Gottes Stimme (Pfarrerin Katrin Adams) die Augen geöffnet zu bekommen, dass doch Gott und sein guter Geist als Weingärtner am Werk sind.  Und dass wir uns als Mitarbeiter*innen im Kirchenvorstand getrost senden lassen dürfen – um anzupacken und zu gestalten und zu staunen, wie die Gemeinde wachsen wird. Gott selbst wird schon dafür sorgen! Organist Markus Jungmann und der Kirchenchor der Gemeinde unter Leitung von Cornelia Blanche sorgten für einen strahlenden, fröhlichen Klang. Den Weinstock übrigens wird der neue Kirchenvorstand als nächste Amtshandlung im Hof hinter der Kirche pflanzen. Auf ein gutes Wachsen!

Pfarrer Markus Stambke

Gemeindeleben in Zeiten von Corona

Das Gemeindebüro ist derzeit noch eingeschränkt erreichbar. Trotzdem sind wir für Sie da – am Telefon oder per E-Mail. Bitte rufen Sie mit Ihrem Anliegen im Gemeindebüro (Tel. 06431-8480) an oder wenden sich an eine der Pfarrpersonen (siehe Kontakte). Die Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro stehen Ihnen montags bis freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch zur Verfügung. Treffen von Gruppen und Kreisen finden derzeit leider noch nicht statt.  

Ursula Bornemann mit Smartphone in der Hand. Ein Konfirmand und eine Konfirmandin stehen neben ihr.
06.10.2021 pwb

Mit dem Konfi-Bound auf religiöser Spurensuche

Während der Corona-Pandemie steht die Arbeit mit Konfis Kopf: Ursula Bornemann ist seit rund 30 Jahren Gemeindepädagogin mit Herz und Seele. Sie arbeitet gemeindeübergreifend im Dekanat Runkel mit Sitz in Limburg. Corona hat ihre pädagogische Arbeit sehr verändert. Ursula Bornemann reagierte mit Elan und neuen Ideen und erfand sich und die Arbeit mit den Konfirmand:innen neu.

Kirchensynode im September 2021 im Schatten des Wormser Doms
12.09.2021 vr

Synode von A wie Afghanistan bis Z wie Zukunftsprozess (mit Video)

Die hessen-nassauische Kirchensynode ist Samstagabend in Worms zu Ende gegangen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer kam zu Besuch, die frühere Kultusministerin Hessens Karin Wolff wurde geehrt. Und gearbeitet wurde auch jede Menge am Reformprojekt "ekhn2030".

 

Jung predigt auf der Kanzel
22.08.2021 vr

Vom Ahrtal bis Afghanistan: Worauf in Krisen hoffen?

Eine Krise jagt derzeit die andere. Menschen fühlen sich ohnmächtig zwischen Ahrtal und Afghanistan. Worauf können sie sich noch verlassen? Der Frage ging jetzt Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung im Berliner Dom nach.

Kircheneintritt
14.07.2021 red

Dazugehören – Mitglied werden in der Kirche

Was trägt im Leben? Besondere Ereignisse im Leben können diese Frage neu aufwerfen. Für manche Menschen ist das ein Anlass, sich wieder Glaubensthemen zuzuwenden und den Kontakt zur Kirche zu suchen. Manche entschließen sich dann, wieder einzutreten. Denn die Kirche bietet Seelsorge, Kirchentage, Chöre, Gottesdienste und vieles mehr.

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